So, am Montag hab ich mich dem weiteren Zerlegen und der weiteren Entfernung der Spachtelmasse auf dem Dach des Mustangs gewidmet. Das Dach ist jetzt fast komplett nackt und man kann langsam sehen, warum der amerikanische Vorbesitzer das Ding mit 3-4 mm Spachtelmasse überzogen hat. War wohl einfacher als das mit einigen Beulen versehene und an einer Delle geschweißte Dach wieder gerade zu bekommen. Glücklicherweise haben wir ja Igor, der das hoffentlich wieder schön glatt bekommt 🙂

Ich habe mich dann noch der hinteren Stoßstange und der Rückleuchten gewidmet. Leider sind die Kunststoffgläser selbst im Eimer gewesen, die Lampentöpfe lassen sich aber noch wiederverwenden. Ebenso die Alu-Blenden für die 3 Kammern und die 4 noch vorhandenden Edelstahlapplikationen für die Gläser. Erspart mir wieder eine mittelschwere Investition, ein Lampentopf liegt bei 75 Dollar, eine Alublende 45 und jede dieser Edelstahlzierteile kosten 9 Dollar. Heißt, ich spare mir über 250 Dollar und habs noch weitestgehend original.

Das Amaturenbrett habe ich ebenfalls noch zerlegt, die Instrumente sehen gut aus soweit. Hier werde ich die schwarzen Teile des Brettes wohl entlacken (waren vorher mal weiß und das schwarz blättert ab) und es vernünftig lackieren. Außerdem werde ich mir wohl das Holzmuster im Digitaldruck neu anfertigen lassen und auf Türpaneele und Amaturenbrett verkleben.

Da ich bei einem Schaltgetriebe auch ganz gern noch einen Drehzahlmesser hätte, werd ich mich mal nach einem Sun Super Tach aus dem Ford-Zubehör der späten 60er und frühen 70er Jahre umgucken. Der wird dann an der Lenksäule angebracht.

Heute gings weiter in der Halle… Heiko hat sich hauptsächlich dem Rahmen seines Galaxies gewidmet, Steven hat mir beim Mustang geholfen. Bereits am Samstag hatten Heiko und unsere Blechbitch Igor noch das Dach großzügig mit Abbeizer eingemumpt, heute haben wir dann mit dem Spachtel den abgelösten Spachtel vom Dach gelöst. Leider hat der Abbeizer noch nicht komplett die Spachtelmasse lösen können, deshalb haben wir nochmal eine Dose aufgetragen und lassen das ganze nochmals wirken.

Weiter gings dann mit den restlichen Fahrwerksteilen: Stabi, Lenkgestänge und Querlenker sind jetzt komplett raus.
Da wir heute nicht allzu lange machen wollten, haben wir dann nur noch die Kardanwelle und die lustige Auspuffanlage entfernt. Interessant finde ich, dass der Endtopf offensichtlich noch der erste (von 1969!) ist. Und auch der sieht besser aus als der, der an meinem Focus im Sommer noch ersetzt werden musste. Aber gut, der ist auch kein Arizona-Car 😉

Gestern ging’s weiter am Mach 1 Mustang: Die Karosse muss nackt gemacht werden, damit das gute Stück bald zum Strahler gehen kann. Heiko war währenddessen dabei, seinen Galaxie auch in den (ungeplanten) Vollrestaurationszustand zu bringen und fing an, die Front des Galaxies zu demontieren. So’n Kotflügel an dem Dickschiff ist mal eben mit fast 20 Schrauben befestigt – mehr als die 4 an Pauls Motor in der Eleanor 😉

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