Nachdem die Blecharbeiten jetzt beendet waren und eine Ausgangsbasis für die Lackiervorbereitungen geschaffen wurde, ging die richtige Arbeit für den Lackierer los.

Die Karrosserie ist versiegelt worden, ist zwischenzeitlich in das Drehgestell montiert worden, um besser daran arbeiten zu können und diverse Stellen sind noch ausgebessert worden. Auf einigen Fotos ist noch Rost zu sehen – dieser resultierte aus der Neutralisierung der Abbeizung, die nicht überall zu 100% gegriffen hat. Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Tauchbadentlackung durchführen zu lassen, sollte im Nachgang den Wagen also noch überprüfen. Sonst kommt es zu solchen Schäden.

 

Da die Schweißarbeiten speziell an den Seitenteilen doch eher dürftig ausgeführt wurden, habe ich 2 neue Seitenteile bestellen müssen, die dann beim Lackierer, der mir die Grundierung nach der Entlackung aufgetragen hat, eingeschweißt wurden. Im Nachhinein musste ich leider auch hier feststellen, dass es viele Pfuscher gibt, die sich als Profi bezeichnen… Die Seitenteile wurden eingesetzt, ohne dass die Türen eingesetzt wurden, so dass keine Linie auch nur ansatzweise passte.

Den Mustang habe ich dann zu meinem endgültigen Lackierer geschafft, der seinen Blechmann des Vertrauens noch einige Stunden an dem Mustang arbeiten lassen musste, bis die Linien einigermaßen fluchteten. Hier die Bilder dazu, urteilt selbst…

Nach dem Wechsel in die Scheune (die wir jetzt auch wieder verlassen müssen), ging es endlich mit den Blecharbeiten am Mustang los.

Der Großteil der Bleche ist auch da, ein bißchen etwas fehlt auf den Bildern allerdings. Obligatorisch war der Austausch des Bleches rund um die Halterung für die Batterie. Wie wohl bei 95% aller Mustangs war hier einiges verrostet und in der Vergangenheit auch schon einmal geflickt worden. Auch die Halterungen für die Zugstreben sind herausgetrennt, da diese deformiert waren.
Auch die Bodengruppe ist als komplettes Blech neu gekommen, auf den Fotos seht ihr wie der Hilfsrahmen und die Torque Boxen aussehen. Hier sieht man ganz klar den Unterschied zwischen den verzinkten Hilfsrahmen und den nicht behandelten Torque Boxen. Die haben dann doch schon gelitten und wurden dementsprechend wieder instand gesetzt.

Jetzt muss das Bodenblech wieder rein und ein Schweller getauscht werden. Im Heck muss das Heckabschlussblech und die Quertraverse im Kofferraum noch getauscht werden. Ein wenig Arbeit brauchen auch die Radläufe und Innenkotflügel noch.

Lange ist hier nichts mehr passiert, aber im Hintergrund hat sich zumindest ein bißchen was getan. Wir hatten zwar zwischenzeitlich eine neue Unterkunft gefunden, aber nach einem Jahr müssen wir auch diese Scheune wieder räumen. Ihr könnt Euch vorstellen, wie frustrierend das ist. Zumal neue Möglichkeiten sich auch nicht einfach so auftun. Ein bißchen aufgebaut hat mich allerdings der Fund eines passenden Motors: Ein 69er 351W 2V, scheinbar in Originalzustand. Standardbohrung, 69er Köpfe und auch sonst passt es. Eine gute Basis, um etwas neues, potentes aufzubauen.

1969er 351W

So, es sind wieder ein paar Teile angekommen. Habe bei Ebay günstig eine McLoed Kupplung ersteigert, die zu Motor & Getriebe passt. Dazu noch die passende Flexplate und auch diese Baustelle ist nicht mehr ganz so groß 🙂

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Hallo zusammen, ich habe lange nichts mehr geschrieben – es ist aber zugegebenermaßen auch nicht so richtig viel passiert. Ein wenig habe ich mich aber bei der Teilesuche betätigt und so gibts jetzt Fotos von einigen Teilen. Aus den Staaten habe ich eine komplette Klapprücksitzbank rübergeholt und ein paar andere Teile, die der Verkäufer noch rumliegen hatte. Einiges habe ich jetzt auch schon doppelt, so dass ich in Kürze ein bißchen aussortieren kann.

Ventildeckel, ein FM Kassettenradio (das hoffentlich passt, ist eigentlich für spätere Baujahre) und ein Third Member mit 3.25:1 Übersetzung sind zwischenzeitlich auch noch dazugekommen. Außerdem hab ich als Ersatz noch 71er Vordersitze gekauft, die aber evtl. noch gegen die passenden 69er Exemplare ersetzt werden, wenn ich den fehlenden Fahrersitz noch ergattern kann.

Und der wichtigste Kauf der letzten Zeit: Die Scheinwerfertöpfe. Meine waren nicht mehr ganz intakt und das Pot Metal aus dem die Töpfe gegossen sind, lässt sich nicht vernünftig schweißen oder löten.