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Nachdem die Blecharbeiten jetzt beendet waren und eine Ausgangsbasis für die Lackiervorbereitungen geschaffen wurde, ging die richtige Arbeit für den Lackierer los.

Die Karrosserie ist versiegelt worden, ist zwischenzeitlich in das Drehgestell montiert worden, um besser daran arbeiten zu können und diverse Stellen sind noch ausgebessert worden. Auf einigen Fotos ist noch Rost zu sehen – dieser resultierte aus der Neutralisierung der Abbeizung, die nicht überall zu 100% gegriffen hat. Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Tauchbadentlackung durchführen zu lassen, sollte im Nachgang den Wagen also noch überprüfen. Sonst kommt es zu solchen Schäden.

 

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Da die Schweißarbeiten speziell an den Seitenteilen doch eher dürftig ausgeführt wurden, habe ich 2 neue Seitenteile bestellen müssen, die dann beim Lackierer, der mir die Grundierung nach der Entlackung aufgetragen hat, eingeschweißt wurden. Im Nachhinein musste ich leider auch hier feststellen, dass es viele Pfuscher gibt, die sich als Profi bezeichnen… Die Seitenteile wurden eingesetzt, ohne dass die Türen eingesetzt wurden, so dass keine Linie auch nur ansatzweise passte.

Den Mustang habe ich dann zu meinem endgültigen Lackierer geschafft, der seinen Blechmann des Vertrauens noch einige Stunden an dem Mustang arbeiten lassen musste, bis die Linien einigermaßen fluchteten. Hier die Bilder dazu, urteilt selbst…

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich etwas geschrieben habe – in Kürze gibt es aber auch ein paar neue Fotos zu den Blecharbeiten. Es passiert was :-) Ich selbst habe mich aber noch mehr mit dem 67er beschäftigt und mit dem 67er Galaxie meiner Freundin. Zum Zeitvertreib hier ein cooles Video, in dem Kevin Marti beim Rundgang in seiner Sammlung – aufgemacht als Ford Dealership um 1970 – einiges über die Geschichte von Ford und den Werkzeugen usw. erläutert.

Nachdem wir mal wieder den Standort wechseln mussten (im Juli konnten wir endlich in eine neue Halle ziehen, die einen ebenen Betonboden, eine Hebebühne, eine Heizung, ein WC und einen Aufenthaltsraum hat), ist in der Zwischenzeit leider kaum etwas passiert. Ich hoffe aber, dass ab April die Karosseriearbeiten wieder losgehen können. Immerhin habe ich aber in der Zwischenzeit die fehlenden Karosserieteile besorgen können. Dafür sind Heiko und ich dann in die Schweiz gefahren und haben Originalteil geshoppt: Kotflügel, Türen, eine originale Shaker-Haube, eine originale Alu-Heckjalousie und eine Mittelkonsole. Interessanterweise sprang dabei dann auch noch ein Sperrdifferential für die 8-Zoll-Achse im 67er Coupé raus, das jetzt noch auf Einbau wartet :-)

Die Schweiz scheint irgendwie noch ein Eldorado für Altblech zu sein. Die Autos die ihr auf den Fotos sehen könnt, standen bei einem Autohändler, der neben unserem Teilekontakt seinen Laden hatte… Das Wetter war im übrigen noch recht winterlich :-)

Nach dem Wechsel in die Scheune (die wir jetzt auch wieder verlassen müssen), ging es endlich mit den Blecharbeiten am Mustang los.

Der Großteil der Bleche ist auch da, ein bißchen etwas fehlt auf den Bildern allerdings. Obligatorisch war der Austausch des Bleches rund um die Halterung für die Batterie. Wie wohl bei 95% aller Mustangs war hier einiges verrostet und in der Vergangenheit auch schon einmal geflickt worden. Auch die Halterungen für die Zugstreben sind herausgetrennt, da diese deformiert waren.
Auch die Bodengruppe ist als komplettes Blech neu gekommen, auf den Fotos seht ihr wie der Hilfsrahmen und die Torque Boxen aussehen. Hier sieht man ganz klar den Unterschied zwischen den verzinkten Hilfsrahmen und den nicht behandelten Torque Boxen. Die haben dann doch schon gelitten und wurden dementsprechend wieder instand gesetzt.

Jetzt muss das Bodenblech wieder rein und ein Schweller getauscht werden. Im Heck muss das Heckabschlussblech und die Quertraverse im Kofferraum noch getauscht werden. Ein wenig Arbeit brauchen auch die Radläufe und Innenkotflügel noch.

Lange ist hier nichts mehr passiert, aber im Hintergrund hat sich zumindest ein bißchen was getan. Wir hatten zwar zwischenzeitlich eine neue Unterkunft gefunden, aber nach einem Jahr müssen wir auch diese Scheune wieder räumen. Ihr könnt Euch vorstellen, wie frustrierend das ist. Zumal neue Möglichkeiten sich auch nicht einfach so auftun. Ein bißchen aufgebaut hat mich allerdings der Fund eines passenden Motors: Ein 69er 351W 2V, scheinbar in Originalzustand. Standardbohrung, 69er Köpfe und auch sonst passt es. Eine gute Basis, um etwas neues, potentes aufzubauen.

1969er 351W