Was kommt nach dem Lenkgetriebe? Richtig, die Lenksäule. Auch die sieht etwas mitgenommen aus und will natürlich auch instandgesetzt werden.
Zuerst habe ich das von einem Mustang II stammende Lenkrad abgezogen, darunter befindet sich dann der Blinkerschalter. Wenn der raus ist, sinds nur noch 2-3 Schrauben und dann bekommt man die Lenkstange aus der Säule. Die ist natürlich auch voll mit Flugrost, aber dem werden wir auch noch Herr 😉 Die Lenksäule habe ich mir zum Entlacken schonmal vorgenommen, ein wenig Arbeit ist das schon noch, aber erstmal ist das schon ein brauchbares Ergebnis, würd ich sagen…

Was kommt nach dem Lenkgetriebe? Richtig, die Lenksäule. Auch die sieht etwas mitgenommen aus und will natürlich auch instandgesetzt werden.

Zuerst habe ich das von einem Mustang II stammende Lenkrad abgezogen, darunter befindet sich dann der Blinkerschalter. Wenn der raus ist, sinds nur noch 2-3 Schrauben und dann bekommt man die Lenkstange aus der Säule. Die ist natürlich auch voll mit Flugrost, aber dem werden wir auch noch Herr 😉 Die Lenksäule habe ich mir zum Entlacken schonmal vorgenommen, ein wenig Arbeit ist das schon noch, aber erstmal ist das schon ein brauchbares Ergebnis, würd ich sagen…

So, mittlerweile habe ich mal wieder Zeit und Motivation, was am Mach 1 zu tun. Also hab ich heute mal das Lenkgetriebe  für meine manuelle Lenkung zerlegt. Das war auch ganz gut so, die Kugel- und Nadellager waren hin. Glücklicherweise hat aber ja eh niemand in den letzten Jahren das Ding benutzt, der Wagen wartete ja auf seine Wiedererweckung… So hält sich auch der Verschleiß an den nicht so einfach erneuerbaren Teilen in Grenzen.

Jetzt brauche ich natürlich noch ein neues Lager- und Dichtungsset für das Lenkgetriebe. Bei der Suche danach habe ich bei Virgina Classic Mustang das mit knapp 63 Dollar wohl günstigste Set gefunden. Falls jemand auch so eins benötigt, bitte drauf achten, dass dieses hier für BJ 67-70 ist, die Lenkgetriebe haben einen 1 1/8 Zoll dicken Sector Shaft, vorher nur 1 Zoll. Ich hab natürlich noch geschaut, was so ein Kit hier in Deutschland kostet, aber ehrlich gesagt ist mir da bei den Preisen schlecht geworden. Die Classic Car Company nimmt sage und schreibe 174,50 Euro für das Set plus eine simple Papierdichtung für 5,99 Euro. Der Classic Mustang Shop hat ein ähnliches Preisniveau, bei Velocity Kustoms kostet das Set immerhin „nur“ knapp 120 Euro. Sorry Leute, aber da bestell ich dann doch lieber in den USA…

Beim späteren Zusammenbau kommt es auf genaue Drehmomente zur richtigen Justierung an, aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist.

Igor hat zwischenzeitlich schon einmal angefangen und offensichtliche Dellen bearbeitet und schön glatt gemacht. Auch das Dach hat bereits ein wenig Aufmerksamkeit erfahren, hier habe ich aber noch keine neuen Fotos.

Bis die Kiste zum Strahlemann kann, werde ich vornehmlich ein paar Teile aufbereiten (Getriebe, Amaturenbrett usw.) und die Bearbeitung entsprechend hier posten.

Heute wurde vornehmlich erst einmal ein wenig aufgeräumt, denn gegen Ende der Woche kommt die Hebebühne in unsere kleine Garage. Nichtsdestotrotz haben Heiko und ich doch noch etwas geschafft.

Zum einen läuft eins von Heikos Motorrädern wieder – naja so halb jedenfalls :-). Außerdem hat Heiko seine Querlenker lackieren können, nachdem er diese letzte Woche beim Strahlemann abgegeben hatte. Machen sich ganz gut so runderneuert…

Ich habe mich heute ein paar Kleinigkeiten gewidmet. Die Trommelbremsreste von den Achsspindeln entfernen und entsorgen, die Brackets von der Heckstoßstange demontieren und das Säubern des Toploader-Getriebes. Wir haben es auch einmal geöffnet und dabei entdeckt, dass scheinbar die Gear-Sätze defekt sind, siehe die vermeintlichen Bruchstellen an den einzelnen Zahnrädern. Oder ist sowas normal? Wir finden’s raus 🙂

So, am Montag hab ich mich dem weiteren Zerlegen und der weiteren Entfernung der Spachtelmasse auf dem Dach des Mustangs gewidmet. Das Dach ist jetzt fast komplett nackt und man kann langsam sehen, warum der amerikanische Vorbesitzer das Ding mit 3-4 mm Spachtelmasse überzogen hat. War wohl einfacher als das mit einigen Beulen versehene und an einer Delle geschweißte Dach wieder gerade zu bekommen. Glücklicherweise haben wir ja Igor, der das hoffentlich wieder schön glatt bekommt 🙂

Ich habe mich dann noch der hinteren Stoßstange und der Rückleuchten gewidmet. Leider sind die Kunststoffgläser selbst im Eimer gewesen, die Lampentöpfe lassen sich aber noch wiederverwenden. Ebenso die Alu-Blenden für die 3 Kammern und die 4 noch vorhandenden Edelstahlapplikationen für die Gläser. Erspart mir wieder eine mittelschwere Investition, ein Lampentopf liegt bei 75 Dollar, eine Alublende 45 und jede dieser Edelstahlzierteile kosten 9 Dollar. Heißt, ich spare mir über 250 Dollar und habs noch weitestgehend original.

Das Amaturenbrett habe ich ebenfalls noch zerlegt, die Instrumente sehen gut aus soweit. Hier werde ich die schwarzen Teile des Brettes wohl entlacken (waren vorher mal weiß und das schwarz blättert ab) und es vernünftig lackieren. Außerdem werde ich mir wohl das Holzmuster im Digitaldruck neu anfertigen lassen und auf Türpaneele und Amaturenbrett verkleben.

Da ich bei einem Schaltgetriebe auch ganz gern noch einen Drehzahlmesser hätte, werd ich mich mal nach einem Sun Super Tach aus dem Ford-Zubehör der späten 60er und frühen 70er Jahre umgucken. Der wird dann an der Lenksäule angebracht.

Heute gings weiter in der Halle… Heiko hat sich hauptsächlich dem Rahmen seines Galaxies gewidmet, Steven hat mir beim Mustang geholfen. Bereits am Samstag hatten Heiko und unsere Blechbitch Igor noch das Dach großzügig mit Abbeizer eingemumpt, heute haben wir dann mit dem Spachtel den abgelösten Spachtel vom Dach gelöst. Leider hat der Abbeizer noch nicht komplett die Spachtelmasse lösen können, deshalb haben wir nochmal eine Dose aufgetragen und lassen das ganze nochmals wirken.

Weiter gings dann mit den restlichen Fahrwerksteilen: Stabi, Lenkgestänge und Querlenker sind jetzt komplett raus.
Da wir heute nicht allzu lange machen wollten, haben wir dann nur noch die Kardanwelle und die lustige Auspuffanlage entfernt. Interessant finde ich, dass der Endtopf offensichtlich noch der erste (von 1969!) ist. Und auch der sieht besser aus als der, der an meinem Focus im Sommer noch ersetzt werden musste. Aber gut, der ist auch kein Arizona-Car 😉

Gestern ging’s weiter am Mach 1 Mustang: Die Karosse muss nackt gemacht werden, damit das gute Stück bald zum Strahler gehen kann. Heiko war währenddessen dabei, seinen Galaxie auch in den (ungeplanten) Vollrestaurationszustand zu bringen und fing an, die Front des Galaxies zu demontieren. So’n Kotflügel an dem Dickschiff ist mal eben mit fast 20 Schrauben befestigt – mehr als die 4 an Pauls Motor in der Eleanor 😉

Click to continue reading „Nackich machen!“

So, nach einem hektischen und nervigen Montag im Büro gings heute neben dem Aufbauen von Regalen auch an die Teilesichtung am Mach 1 Mustang. Neue Regale werden gebraucht, damit wir auch in Zukunft bei den mittlerweile zusammengekommenen Teilen auch noch Ordnung halten können 😉

In der Galerie findet ihr ein paar Fotos zu den Mach 1 Teilen. Der Fahrersitz macht erstmal einen guten Eindruck, muss aber natürlich neu aufgepolstert und bezogen werden. Hier wird es wohl auf Leder hinauslaufen, mir ist aber wichtig, dass dies der Originaloptik nahe kommt. An den Türpappen waren nur die Zierteile zu retten, der Rest wandert definitiv auf den Müll. Teile der Mittelkonsole sind zerbrochen, aber ich denke, einige Teile sind restaurierbar. Das Amaturenbrett hinterlässt ein zwiespältiges Bild. Die rechte Seite für den Beifahrer sieht nicht mehr sonderlich gut aus und die Uhr fehlt leider. Die Instrumente auf der Fahrerseite sehen dagegen sehr gut aus, hier wird hauptsächlich ein neues Set Blenden fällig.

Was mich sehr gefreut hat ist die Tatsache, dass in den Kartons zum einen der komplette Kabelbaum zu finden war, als auch die Fake-Lufteinlässe für die hinteren Seitenteile. Der Kabelbaum wird so nicht wieder verwendet, aber er sieht sehr original aus und man hat die Möglichkeit auf Basis dieses Baumes einen Ersatz zu fertigen. Die Heizungstöpfe (die Cowl Vents sehen übrigens bestens aus) sind ebenfalls dabei gewesen, genau wie die „Düse“ zur Windschutzscheibenbelüftung. Allerdings fehlt der komplette Heizungskasten.

Hallo zusammen, so langsam gehts an die Teilesuche für das gute Stück. Wer also noch Teile für 69/70er Mustangs rumliegen hat, ist hiermit offiziell aufgerufen, sie anzubieten 🙂

An Blechteilen werden vor allem die Kotflügel und Motorhaube in gutem Zustand gesucht, im Innenraum fehlt sehr viel, da bietet ruhig alles an, was ihr so da habt 🙂 Die Scheiben rundherum sind ebenfalls interessant.

Und falls jemand noch einen guten 351 cui Windsor oder Cleveland abzugeben hat, bin ich auch interessiert!